Kirche und Kino?
Das Kirchenkino versteht sich als eine Schnittstelle zwischen der Welt – mit ihren Themen, ihrer Ästhetik, ihren vielfältigen Sichtweisen – und der christlichen Botschaft. Dabei bleibt offen, wie groß die Schnittmenge ist. Besuchenden steht es frei, in wie weit sie sich selbst in diese Spannung hinein begeben und welchen Mehrwert sie darin für sich entdecken. Die Deutungshoheit des Films liegt beim Publikum - nicht bei den Veranstaltern. Somit bleibt der Ausgang offen. Wie bei einem guten Film eben …
Die Abende sind nicht explizit religiös, aber von den beiden großen Kirchen initiiert. Somit sind die Grundlagen klar: Menschenfreundlich, der Welt zugewandt, lebenslustig und freudig, über sich selbst hinausweisend (auf Christus) und schöpferisch.
Die Kirchenkino-Abende kommen in Schwung durch einige zentrale Elemente:
- Film im Kinoraum
- Publikum
- Gast + Kirchenvertretende
- Begegnung bei Wein und Brot
Die Abende bieten die Chance, Themen des Films zu hinterfragen, mit dem Publikum nach Antworten zu suchen und auch mit dem Gast und Kirchenvertretende neue Sichtweisen zu entwickeln.
Von Anfang an bewährt sich hier eine Win Win - Zusammenarbeit zwischen Kirche und Kino. Für beide ist das spannend und fruchtbar. Kirche ist dabei zugleich Gast und Gastgeberin - Danke dem Kinoverein des Central in Ketsch! So ist das Kirchenkino eine Veranstaltung mit Bildungscharakter auf Augenhöhe als Lernprozess für alle Beteiligten.
Und Gott? Den dürfen wir in allen Dingen suchen und finden …
(nach Ignatius von Loyola)
